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Anweide-Planer

Jedes Frühjahr das gleiche Drama: Pferde müssen langsam an das frische Gras gewöhnt werden, um Koliken und Hufrehe zu vermeiden. Starttag, Empfindlichkeit und Startminuten eingeben. Der Planer erstellt einen taggenauen Kalender zum Ausdrucken oder Speichern.

Pferd auf einer grünen Frühjahrsweide

Anweide-Planer

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1 Min.60 Min.

Schieberegler bewegen oder Zahl antippen und eintippen.

Pferde nie mit leerem Magen auf die Weide lassen, sondern vorher Heu anbieten. Das bremst die Aufnahmegeschwindigkeit und damit den Zuckereintrag deutlich. Dieser Plan ersetzt keine tierärztliche Einschätzung. Bei Vorerkrankungen wie EMS, Cushing (PPID) oder akuter Hufrehe vorher Rücksprache mit dem Tierarzt halten.

Häufige Fragen

Warum muss man Pferde langsam anweiden?

Frisches Frühjahrsgras enthält viel Zucker und Fruktan. Wird der Verdauungstrakt nicht schrittweise daran gewöhnt, drohen Verstopfungskoliken und, besonders bei fruktanempfindlichen Pferden, Hufrehe. Eine langsame Steigerung der Weidezeit gibt Darmflora und Stoffwechsel Zeit zur Anpassung.

Wie unterscheiden sich die drei Empfindlichkeits-Stufen?

„Robust“ steigert die Weidezeit alle 2 Tage um 15 Minuten und ist nach 14 Tagen bei ganztägiger Weide. „Normal“ steigert ebenfalls alle 2 Tage, aber nur um 10 Minuten über 14 Tage. „Rehe-gefährdet“ steigert vorsichtiger, alle 3 Tage um 5 Minuten, und kappt die Weidezeit bei 180 Minuten pro Tag.

Was, wenn mein Pferd schon einmal Hufrehe hatte?

Bei Pferden mit EMS, Cushing (PPID) oder Hufrehe-Vorgeschichte sollte der Anweide-Plan vorher mit dem Tierarzt abgestimmt werden. Zusätzlich lohnt sich vor jedem Weidegang ein Blick in den Fruktan-Rechner.