Giftpflanzen- & Weide-Check
Ob Jakobskreuzkraut auf der Weide oder Eibenhecke am Zaun: giftige Pflanzen lauern oft dort, wo man sie nicht erwartet. Durchsuche die Liste nach Namen oder filtere nach Toxizitätsgrad, um Symptome und Erste-Hilfe-Maßnahmen für den Ernstfall zu finden.

Giftpflanzen- & Weide-Check
▶AdlerfarnPteridium aquilinumHochgiftig

Foto: Rasbak, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Wächst auf Wald- und Heideflächen, enthält ein Enzym (Thiaminase), das bei dauerhafter Aufnahme einen Vitamin-B1-Mangel auslöst.
Erkennungsmerkmale: Bis zu 2 m hohe, großflächige Bestände; die Wedel sind dreifach gefiedert und breiten sich fast waagerecht wie ein Schirm aus. Der Wedelstiel ist dunkel, kräftig und im Querschnitt oft mit einem adlerähnlichen Muster (daher der Name).
In Heu/Stroh: Kann bei Mahd von Waldrand- oder Magerwiesen mit ins Heu gelangen; die Thiaminase-Wirkung bleibt getrocknet erhalten. Im Heu an derben, dunkelbraun bis graugrün vertrockneten, gefiederten Wedelstücken zu erkennen, die sich brüchig-ledrig anfühlen und deutlich gröber wirken als die Grashalme.
Symptome: Bei länger anhaltender Aufnahme: Gewichtsverlust, Koordinationsstörungen, neurologische Ausfälle.
Erste Hilfe: Tierarzt kontaktieren, Weidezugang zu adlerfarnreichen Flächen einschränken.
Quellen: CliniTox (Vetsuisse-Fakultät Uni Zürich): Pteridium aquilinum – Veterinärtoxikologie
▶Bergahorn (Samen/Keimlinge)Acer pseudoplatanusHochgiftig
Die Samen ("Nasenzwicker") und Keimlinge enthalten das Toxin Hypoglycin A und gelten als Hauptauslöser der Atypischen Weidemyopathie, besonders im Herbst (Samenfall) und Frühjahr (Keimlinge) auf abgefressenen Weiden riskant.
Erkennungsmerkmale: Großer Baum mit fünflappigen, grob gesägten Blättern (ähnlich dem Spitzahorn, aber ohne den milchigen Blattstiel-Saft). Die charakteristischen geflügelten Samen ("Nasenzwicker") hängen paarweise und fallen im Herbst massenhaft ab; im Frühjahr keimen sie mit schmalen, ahornuntypischen Keimblättern.
In Heu/Stroh: Können vor der Mahd auf angrenzende Wiesen fallen und mit ins Heu geraten; Hypoglycin A bleibt auch getrocknet wirksam. Im Heu an harten, hellbraunen Flügelfrüchten oder vertrockneten, schmalen Keimlingsresten erkennbar, die sich deutlich fester anfühlen als die Halme.
Symptome: Muskelzittern, Schwäche, dunkler Urin, Kolik-ähnliche Symptome; die Atypische Weidemyopathie verläuft oft lebensbedrohlich.
Erste Hilfe: Notfall: sofort Tierarzt/Klinik verständigen. Vorbeugend: Weiden im Herbst/Frühjahr auf Bergahorn-Samen bzw. -Keimlinge absuchen und Pferde bei kargem Weidebewuchs zufüttern.
Quellen: CliniTox: Atypische Weidemyopathie – Prognose, Häufung, Präventionshinweise
▶BuchsbaumBuxus sempervirensHochgiftig
Verbreitete Heckenpflanze, alle Teile enthalten Alkaloide, die Magen-Darm-Trakt und Nervensystem angreifen.
Erkennungsmerkmale: Immergrüner Strauch mit kleinen (1-3 cm), ovalen, ledrigen und glänzend dunkelgrünen Blättern, die gegenständig am Zweig sitzen. Wird meist als dichte, formgeschnittene Hecke oder Kugel gehalten und riecht beim Zerreiben der Blätter leicht unangenehm-harzig.
In Heu/Stroh: Kommt nicht natürlich in Heu vor, gelangt aber gelegentlich über Heckenschnitt in Futter- oder Einstreunähe hinein. Getrocknete Blätter bleiben klein, oval und ledrig-fest und heben sich durch ihre Steifheit deutlich von Heu oder Stroh ab.
Symptome: Kolik, Durchfall, Krämpfe, Atembeschwerden.
Erste Hilfe: Sofort Tierarzt kontaktieren, Heckenschnitt niemals in Reichweite von Pferden entsorgen.
Quellen: CliniTox: Buxus sempervirens – Veterinärtoxikologie
▶EfeuHedera helixMittel giftig

Foto: kallerna, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Rankpflanze an Bäumen und Mauern, enthält reizende Saponine.
Erkennungsmerkmale: Immergrüne Kletterpflanze mit charakteristisch 3- bis 5-lappigen, ledrig-glänzenden Blättern an nicht blühenden Trieben; ältere, blühende Triebe tragen dagegen eiförmige, ungelappte Blätter. Rankt mit Haftwurzeln an Bäumen, Mauern und am Boden.
In Heu/Stroh: In Heu unüblich, kann aber über Rankenreste an Wald- oder Heckenrändern hineingeraten. Getrocknete Blätter behalten ihre feste, gelappte Form und den ledrigen Glanz und sind dadurch gut zwischen weichem Heu zu erkennen.
Symptome: Speicheln, Reizung von Maul und Magen-Darm-Trakt, Durchfall.
Erste Hilfe: Bei anhaltenden Symptomen Tierarzt kontaktieren.
▶EibeTaxus baccataHochgiftig

Foto: Didier Descouens, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Häufig als Heckenpflanze im Siedlungsbereich. Nadeln und Samen enthalten Taxine, die extrem schnell wirken; schon kleine Mengen können lebensgefährlich sein.
Erkennungsmerkmale: Nadelgehölz mit flachen, weichen, dunkelgrün glänzenden Nadeln, die zweizeilig am Zweig angeordnet sind (im Gegensatz zu Fichte/Tanne keine Zapfen). Im Herbst bilden sich einzelne, auffällig rote, becherförmige Samenmäntel um einen giftigen schwarzen Samenkern.
In Heu/Stroh: Nicht im Heu, aber ein Klassiker in Futter oder Einstreu, wenn Heckenschnitt in Stall- oder Weidenähe entsorgt wird. Getrocknete Nadeln bleiben giftig und behalten ihre flache, weiche, dunkelgrüne Form – im Gegensatz zu Heu/Stroh deutlich als Nadeln erkennbar.
Symptome: Zittern, Kreislaufkollaps, Herzrhythmusstörungen, plötzlicher Tod ohne Vorwarnung.
Erste Hilfe: Notfall: sofort Tierarzt/Klinik verständigen, auch ohne sichtbare Symptome, da der Verlauf sehr schnell ist.
▶Eiche / EichelnQuercusMittel giftig

Foto: Unbekannt, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Junge Blätter, Rinde und vor allem große Mengen Eicheln enthalten Tannine, die Nieren und Leber belasten.
Erkennungsmerkmale: Großer Baum mit charakteristisch buchtig gelappten Blättern und der markanten, rissigen Borke. Im Herbst tragen die Zweige die bekannten Eicheln in ihrem schuppigen Fruchtbecher, die massenhaft unter dem Baum liegen.
In Heu/Stroh: Ganze Eicheln oder Eichenlaub können in Heu von Wiesen unter Eichen oder in Stroh/Einstreu aus solchen Beständen landen. Getrocknete Eicheln bleiben hart und braun und lassen sich leicht heraussortieren; Blätter werden braun und rollen sich, bleiben aber in der gelappten Form erkennbar.
Symptome: Kolik, Verstopfung oder Durchfall, in schweren Fällen Nierenschäden.
Erste Hilfe: Bei größeren Mengen Tierarzt kontaktieren, Weiden mit Eichenbestand im Herbst nach Eichelfall absperren.
Quellen: CliniTox: Quercus robur / Quercus sp. – Veterinärtoxikologie
▶GoldregenLaburnum anagyroidesHochgiftig

Foto: J.F. Gaffard, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Beliebter Ziergehölz in Gärten, alle Pflanzenteile (besonders Samen) enthalten das Alkaloid Cytisin.
Erkennungsmerkmale: Kleiner Baum oder Strauch, im Mai/Juni unverwechselbar durch lange, herabhängende Trauben leuchtend gelber Schmetterlingsblüten. Danach bilden sich schmale, erbsenähnliche Hülsen mit schwarzen Samen, die bei Kontakt mit dem Boden oder über Gartenabfälle auf die Weide gelangen können.
In Heu/Stroh: Praktisch nie im Heu von Wiesenflächen, Risiko besteht eher über Gartenabfälle in Stallnähe. Getrocknete Hülsen springen auf und geben schwarze, erbsenähnliche Samen frei, die im Heu oder Stroh bei genauerem Hinsehen auffallen.
Symptome: Unruhe, Krämpfe, Erbrechenversuche, Kreislaufversagen.
Erste Hilfe: Sofort Tierarzt kontaktieren, Zugang zu Gartenabfällen und Heckenschnitt sichern.
Quellen: CliniTox: Laburnum anagyroides – Veterinärtoxikologie
▶HerbstzeitloseColchicum autumnaleHochgiftig

Foto: Syrio, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Wächst auf feuchten Wiesen, blüht im Herbst, die Blätter erscheinen erst im Frühjahr und werden leicht mit Bärlauch verwechselt. Enthält Colchicin.
Erkennungsmerkmale: Im Herbst erscheinen die hellvioletten, krokusähnlichen Blüten völlig blattlos direkt aus dem Boden. Im Frühjahr treibt stattdessen unauffälliges, breites, glänzendes Laub ohne Blüte aus, das leicht mit Bärlauch oder Wildknoblauch verwechselt wird – Geruchsprobe hilft: Bärlauch riecht deutlich nach Knoblauch, die Herbstzeitlose nicht.
In Heu/Stroh: Hohes Risiko im ersten Heuschnitt: Die Blätter erscheinen im Frühjahr vor der Mahd und werden mit dem Gras geschnitten; getrocknet bleibt Colchicin genauso giftig wie frisch. Im Heu selbst kaum sicher zu erkennen, da die Blätter beim Trocknen ähnlich wie Gras wirken – deshalb Wiesen vor der ersten Mahd auf Herbstzeitlose kontrollieren statt erst im fertigen Heu zu suchen.
Symptome: Kolik, blutiger Durchfall, Speicheln, in schweren Fällen Organversagen.
Erste Hilfe: Sofort Tierarzt kontaktieren, betroffene Wiesenbereiche meiden.
Quellen: CliniTox: Colchicum autumnale – Veterinärtoxikologie
▶JakobskreuzkrautSenecio jacobaeaHochgiftig

Foto: Iurie Nistor, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Häufiges Unkraut auf Weiden und Brachflächen. Enthält Pyrrolizidinalkaloide, die sich unbemerkt in der Leber anreichern; auch getrocknet im Heu bleibt die Pflanze giftig und wird dort schlechter erkannt.
Erkennungsmerkmale: Bis 1 m hohe Pflanze mit vielen kleinen, gelben, gänseblümchenähnlichen Blütenkörbchen in dichten Doldentrauben (Juni bis September). Die Blätter sind tief fiederteilig-zerschlitzt und riechen beim Zerreiben unangenehm bitter. Wächst bevorzugt auf lückigen, überweideten oder frisch umgebrochenen Flächen.
In Heu/Stroh: Bleibt auch getrocknet im Heu voll giftig und wird dort seltener erkannt, da Pferde die bitteren Blätter frisch meiden, im Heu diesen Bitterstoff aber nicht mehr wahrnehmen. Im Heu an graugrün-bräunlichen, fiederteilig zerschlitzten Blattresten und harten, dunklen Stängelstücken erkennbar, teils noch mit verblühten Blütenresten dazwischen.
Symptome: Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Apathie, Gelbsucht, neurologische Auffälligkeiten, oft erst Wochen bis Monate nach der Aufnahme.
Erste Hilfe: Sofort Tierarzt kontaktieren, betroffene Weideflächen absperren und Pflanzen fachgerecht entsorgen (nicht kompostieren).
Quellen: CliniTox: Senecio jacobaea / Jakobskreuzkraut – Veterinärtoxikologie
▶LigusterLigustrum vulgareMittel giftig

Foto: Rasbak, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Häufige Heckenpflanze, Blätter und vor allem Beeren enthalten Glykoside.
Erkennungsmerkmale: Sommergrüner bis halbimmergrüner Heckenstrauch mit schmalen, lanzettlichen, ledrig-glänzenden Blättern, die gegenständig sitzen. Im Frühsommer weiße, unangenehm riechende Blütenrispen, im Herbst dichte Trauben glänzend schwarzer Beeren.
In Heu/Stroh: Kaum im Heu von Wiesenflächen zu erwarten, Risiko besteht eher über Heckenschnitt in Futternähe. Getrocknete Blätter bleiben schmal, ledrig-glänzend und lassen sich an Form und Steifheit gut von Gras unterscheiden.
Symptome: Kolik, Durchfall, Magen-Darm-Reizung.
Erste Hilfe: Bei größeren Mengen Tierarzt kontaktieren.
▶Rhododendron / AzaleeRhododendron spp.Hochgiftig

Foto: Duartefrade, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Beliebte Gartenpflanze, alle Teile enthalten Grayanotoxine, die das Herz-Kreislauf-System stark belasten.
Erkennungsmerkmale: Immergrüner Strauch mit großen, länglich-ovalen, dicken und ledrigen dunkelgrünen Blättern. Im Frühjahr/Frühsommer auffällige, große Blütentrauben in Weiß, Rosa, Violett oder Rot, oft glockig-trichterförmig.
In Heu/Stroh: Kommt nicht in Heu vor, Gefahr besteht nur über Gartenabfälle in Weide- oder Stallnähe. Getrocknete Blätter bleiben dick, ledrig und rollen sich leicht ein – unverwechselbar mit Gras oder Heu.
Symptome: Speicheln, Erbrechenversuche, Herzrhythmusstörungen, Schwäche.
Erste Hilfe: Sofort Tierarzt kontaktieren, Gartenabfälle konsequent von Weiden fernhalten.
Quellen: CliniTox: Rhododendron sp. / Kalmia sp. / Pieris sp. – Veterinärtoxikologie
▶Robinie (Scheinakazie)Robinia pseudoacaciaHochgiftig

Foto: Pollinator, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Rinde, Blätter und Samen enthalten das toxische Protein Robin sowie das Glykosid Robinin, die rote Blutkörperchen zerstören und Gewebe schädigen können. Bereits ab rund 70 g Rinde treten erste Symptome auf, ab ca. 150 g Rinde gilt die Dosis als tödlich.
Erkennungsmerkmale: Baum mit unpaarig gefiederten Blättern aus 7-19 ovalen Fiederblättchen und kurzen, paarigen Dornen an den Zweigen. Tief längsrissige, graubraune Borke; im Mai/Juni duftende, weiße Blütentrauben, danach flache, braune Hülsen.
In Heu/Stroh: Nicht typisch im Heu, das Hauptrisiko ist Rindenverbiss am lebenden Baum. Getrocknete Fiederblättchen bleiben oval-klein und behalten ihre gefiederte Anordnung, fallen so im Heu auf; auch die Hülsen bleiben hart und braun erkennbar.
Symptome: Kolik mit reduzierter Darmmotorik, bei höherer Dosis zusätzlich Erregung, Sehstörungen, Gleichgewichtsstörungen bis Festliegen, außerdem Herz- und Niereninsuffizienz sowie Hufrehe.
Erste Hilfe: Sofort Tierarzt kontaktieren, Rindenverbiss an Bäumen als Warnsignal ernst nehmen.
Quellen: CliniTox: Robinia pseudoacacia – Veterinärtoxikologie
▶Scharfer HahnenfußRanunculus acrisGering giftig

Foto: JackyM59, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Verbreitete Wiesenpflanze mit gelben Blüten. Nur frisch giftig (Protoanemonin); beim Trocknen als Heu verliert sich die Giftwirkung weitgehend.
Erkennungsmerkmale: Bis 100 cm hohe Wiesenpflanze mit auffällig glänzend gelben, fünfblättrigen Blüten (Mai bis Herbst) auf verzweigten, behaarten Stängeln. Die Blätter sind handförmig 3- bis 5-teilig eingeschnitten und tragen zur namensgebenden "Hahnenfuß"-Form bei.
In Heu/Stroh: Verliert beim Trocknen als Heu den Großteil des giftigen Protoanemonins und ist dort weitgehend unbedenklich. Im Heu an vertrockneten, dünnen, verzweigten Stängeln mit eingeschnittenen Blattresten zu erkennen, ohne die typische glänzend gelbe Blüte.
Symptome: Speicheln, Reizung im Maul, leichte Kolik bei größeren Mengen frischer Pflanzen.
Erste Hilfe: Meist unbedenklich, da Pferde die bitteren Pflanzen selten fressen; bei Symptomen Tierarzt kontaktieren.
Die Einstufung bezieht sich auf die Gefährlichkeit bei üblicher Aufnahme auf der Weide. Dosis, Pflanzenteil und Jahreszeit verändern das Risiko erheblich, und einige Pflanzen wirken im Heu anders als frisch. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt keine tierärztliche oder botanische Fachberatung. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Tierarzt oder die nächste Tierklinik kontaktieren.

Tierarztpraxis? Diese Tools kostenlos auf Ihrer Praxisseite verlinken → Verlinkungs-Material
Häufige Fragen
▶Was tun bei Verdacht auf eine Vergiftung?
Sofort den Tierarzt oder die nächste Tierklinik kontaktieren, auch wenn Ihr Pferd noch keine Symptome zeigt. Wenn möglich, Reste der Pflanze für die Bestimmung sicherstellen und den Zugang zur betroffenen Fläche sperren.
▶Ist getrocknetes Heu automatisch ungiftig?
Nein. Manche Giftpflanzen wie Jakobskreuzkraut bleiben auch getrocknet im Heu giftig, andere wie der Scharfe Hahnenfuß verlieren beim Trocknen einen Großteil ihrer Giftwirkung. Das hängt stark von der jeweiligen Pflanze ab.
▶Wie oft sollte ich meine Weide auf Giftpflanzen kontrollieren?
Am besten regelmäßig über die Saison, besonders im Frühjahr (Keimlinge) und Herbst (Samenfall, z.B. beim Bergahorn) sowie nach Trockenperioden, wenn abgefressene Weiden Pferde eher zu sonst gemiedenen Pflanzen greifen lassen.

